Derzeit kein Polio-Impfstoff verfügbar

 

Gelbfieber-Impfung wieder möglich

Ab sofort ist der Gelbfieber-Impfstoff wieder verfügbar. Sie können uns also ab sofort jederzeit besuchen, um sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen.

Mitgebrachte Gelbfieber-Impfungen können leider nicht verabreicht und zertifiziert werden!

Impfstoff-Engpässe

Derzeit stehen uns aufgrund von Lieferengpässen seitens der Hersteller einige Impfstoffe nicht zur Verfügung.

Einzelimpfstoffe gegen Hepatitis A für Erwachsene sind derzeit nicht verfügbar. In dringenden Fällen kann die Impfung mit dem Kinderimpfstoff in einem angepassten Impfschema durchgeführt werden.

Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten/Polio: Verfügbarkeit unklar (2018)

Hepatitis A/Typhus-Kombination: voraussichtlich frühestens verfügbar im Herbst 2017

Informationen zum Zika-Virus

Auf seiner Homepage informiert das BM für Gesundheit zum Thema Zika-Virus:

 

http://www.bmg.gv.at/home/zika

 

 

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Typhus-Impfstoff WIEDER VERFÜGBAR!

Der Impfstoff Typhim Vi gegen Typhus ist ab sofort wieder erhältlich. Die Typhus-Einzelimpfung kann also ab sofort wieder an unserer Impfstelle gemacht werden.

Tollwut und Fernreisen

Tollwut und Fernreisen

Die Verbreitungskarte (WHO 2000) der Tollwut belegt, daß es nur wenige Länder gibt, die frei von Tollwut sind (Osterreich zählt seit vielen Jahren zu diesem elitären Klub).

Das liegt wohl daran, daß der Tollwuterreger praktisch keine Speziesgrenzen kennt. So findet das Virus praktisch in jedem Land wildlebende Tiere die sich als Wirte eignen. Beliebt sind hundeartige Raubtiere, doch reicht das Wirtsspektrum von der Fledermaus bis hin zum Rind. Das Vorkommen von Tollwut ist somit in jedem Land eine natürliche Gegebenheit und es bedarf einer großen Anstrengung, eine Region tollwutfrei zu bekommen.

Die Infektion kann nur durch das infizierte Tier gesetzt werden. Es scheidet das Tollwutvirus vor allem mit dem Speichel aus. Das Virus kann wohl nicht die intakte Haut durchdringen, doch genügen dem Virus minimale Hautläsionen als Eintrittspforte.

Der Hauptüberträger in den sozioökonomisch unterentwickelten Ländern ist der streunende Hund, der letztlich unweigerlich an der Tollwut verendet, dem aber immer eine Reihe von Tagen bleibt, die Infektion durch Biß zu übertragen. Der tollwutkranke Hund hat ein massiv gesteigertes Aggressionspotential. So hat ein einziger wutkranker Hund in New Delhi innerhalb von 4 Stunden 118 Menschen gebissen.

Auch andere Tiere können Tollwut übertragen, z.B. Schakale in Asien und Afrika, in Nordamerika Waschbären und Fledermäuse, in Südamerika Vampirfledermäuse und in Europa Füchse.

Das Tollwutvirus ist ein Killer: Bei jedem nicht immunen Wirt entsteht eine Hirnentzündung (Encephalitis), die keinem der Infizierten eine Überlebenschance läßt. Lediglich die Immunisierung vor (präexpositionell) oder sofort nach der Infektion (postexpositionell) kann dem Infektionsverlauf Einhalt bieten.

Postexpositionelle Prophylaxe:

  1. sofortiges Auswaschen der Verletzung mit einer Seifenlösung.
  2. Umspritzen der Bißwunde mit und systemische Gabe von Rabies-Immunglobulin
  3. Beginn der aktiven Immunisierung

Diese Maßnahmen sind unverzüglich einzuleiten d.h. sie müssen noch im Gastland getroffen werden.

Die Umsetzung der Punkte 2) und 3) ist bei allen nicht Geimpften obligatorisch, erweist sich aber in vielen sozioökonomisch unterentwickelten Ländern als undurchführbar, weil geeignete Impfstoffe und Immunglobuline häufig nicht verfügbar sind.

Präexpositionelle Prophylaxe:

Die Tollwutimpfung ist somit allen Reisenden in sozioökonomisch unterentwickelte Länder zu empfehlen, ganz besonders denjenigen, die abseits der touristischen Trampelpfade wandeln.

Sie wird heute mit hochwirksamen und bestens verträglichen Gewebekulturimpfstoffen (zB Rabipur, Verorab) gemacht.

Innerhalb von 3-4 Wochen werden drei Impfungen verabreicht, die zunächst für zwei Jahre Schutz bieten. Eine weitere Auffrisch-Impfung erhöht die Schutzdauer auf mindestens 3 Jahre, meist jedoch viel länger. Diese Auffrischung kann aus Anlass einer Reise auch in langem zeitlichen Abstand zur Grundimmunisierung gemacht werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit einer Titerbestimmung.

Auch heute noch wird selbst dem vollständig Geimpften - als Absicherungsmaßnahme sozusagen - die Auffrischung der Impfung unmittelbar nach einem verdächtigen Tierkontakt empfohlen. Dazu ist anzumerken, dass es dabei einerseits eben wiederum zu den oben erwähnten Schwierigkeiten kommen kann, was geeignete Impfstoffe angeht. Zum anderen können wir aber nach heutigem Wissensstand davon ausgehen, dass die vorsorgliche Impfung tatsächlich zuverlässig vor einer Erkrankung schützt, soferne die Grundimmunisierung und etwa fällige Auffrischimpfungen den vorgegebenen Intervallen entsprechend gemacht wurden. Bislang sind weder Durchbrüche noch "Impfversager" dokumentiert.

Institut / Öffnungszeiten

Unsere Öffnungszeiten sind Ihren Bedürfnissen angepasst!

Montag bis Freitag: 8.30 Uhr bis 20.00 Uhr und Samstag von    9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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Impfstoff-Engpässe

Derzeit bestehen herstellerseitige Engpässe bei Hepatitis A-Impfstoffen für Erwachsene, den Kombi-Impfstoffen gegen Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten/Polio und Hepatitis A/Typhus

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ZIKA-VIRUS

Informationen des BM für Gesundheit zum Thema Zika-Virus

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Typhus-Einzel-Impfstoff WIEDER ERHÄLTLICH

Impfstoff Typhim Vi® wieder erhältlich

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Tollwut und Fernreisen

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