Logo:Institut für Reise und Tropenmedizin Univ. Prof. Dr. med. Heinrich Stemberger

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CHIKUNGUNYA

Erreger:
Togavirus (Alphavirus) (RNA)
Verbreitung:Afrika südlich der Sahara, Indien, Südost-Asien, Indonesien
Infektionsweg:
Aedes spez., Reservoir: Primaten
Inkubationszeit:3-12 Tage
Symptomatik:Plötzlicher, schneller Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Myalgien, Arthralgien. Die häufig im Vordergrund stehenden Gelenkbeschwerden treten meist bilateral auf; insbesondere sind die Extremitäten betroffen - vorgeschädigte Gelenke erweisen sich als besonders anfällig. Die Gelenke sind geschwollen, berührungsempfindlich, meist nicht gerötet. Bisweilen tritt ein makulopapulöses, nicht juckendes Exanthem auf. Dieses kann nach dem Abklingen bräunliche Hautflecken hinterlassen. Bei Chikungunya-Fieber (CF) kommt es sehr selten zum Auftreten von Hämorrhagien. Die Prognose von CF ist gut. Nur ein geringer Anteil der Patienten leidet unter monatelang persistierenden Gelenkbeschwerden
Diagnostik:
Virusnachweis aus dem Blut (während der ersten 3-5 Krankheitstage) oder Anzucht in Gewebekulturen. Detektion von viraler RNA mittels PCR Serologie NT, HHT, KBR, ELISA, IF (Nachweis von spezifischen Antikörpern (ab 8.-10. Krankheitstag). Nachweis von spezifischem IgM oder Titeranstieg von spezifischem IgG sind beweisend.
Differentialdiagnose:Dengue, O'nyong-nyong Fieber.
Prophylaxe, Immunität:Schutz vor Mückenstichen. Derzeit ist keine Schutzimpfung verfügbar.

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mo. - Fr. 8:30 - 20.00 Uhr (durchgehend),   Sa. 9:00 - 17:00 Uhr

IMPFAMBULANZ:

Lenaugasse 19, 1080 Wien, Tel: 402 68 61-0, Fax: 402 68 61-30, info@)tropeninstitut.at